Vermeidung von Betrug und Diebstahl: Sicherheitsstrategien für Seniorinnen und Senioren

Gewähltes Thema: Vermeidung von Betrug und Diebstahl: Sicherheitsstrategien für Seniorinnen und Senioren. Willkommen! Hier erhalten Sie klare, herzliche und alltagstaugliche Tipps, echte Geschichten und praktische Checklisten, damit Sie ruhig, selbstbewusst und gut geschützt durchs Leben gehen. Abonnieren Sie unseren Newsletter und teilen Sie Ihre Erfahrungen, damit unsere Gemeinschaft gemeinsam sicherer wird.

Betrugsmaschen erkennen: Von Schockanrufen bis falscher Polizei

Schockanruf: Wenn angeblich Sekunden entscheiden

Schockanrufe behaupten oft, ein geliebter Mensch sei in Not und nur sofortige Zahlungen könnten helfen. Legen Sie auf, atmen Sie durch, rufen Sie die betroffene Person oder Angehörige über bekannte Nummern zurück. Notieren Sie Uhrzeit, Nummer, Aussagen – und melden Sie den Vorfall der Polizei.

Falsche Polizisten an der Haustür

Echte Beamtinnen und Beamte verlangen niemals Bargeld, Wertgegenstände oder PINs. Öffnen Sie niemals ungebetenen Personen, prüfen Sie Dienstausweise durch geschlossenes Türspion- oder Sicherheitsglas. Rufen Sie die örtliche Dienststelle über die bekannte Nummer an, nicht über die Nummer des Besuchers. Erzählen Sie Nachbarn von dem Vorfall.

Der Enkeltrick in neuen Gewändern

Täter geben sich als Enkel, Nichte oder guter Bekannter aus – inzwischen oft per Nachricht mit angeblich „neuer Nummer“. Sie drängen zu eiligem Überweisen. Antworten Sie nicht, rufen Sie die echte Nummer der betreffenden Person an. Sprechen Sie in der Familie ab, wie Sie solche Anfragen grundsätzlich prüfen.

Digitale Sicherheit leicht gemacht

Nutzen Sie Satzpasswörter mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Zeichen, zum Beispiel aus einer persönlichen Eselsbrücke. Vermeiden Sie Geburtsdaten. Speichern Sie Passwörter in einem seriösen Manager oder bewahren Sie eine versiegelte Notfallliste sicher getrennt von Geräten auf.

Digitale Sicherheit leicht gemacht

Aktivieren Sie zusätzlich zur Passwortabfrage einen zweiten Schutz, etwa eine App oder SMS. Selbst wenn ein Passwort bekannt wird, bleibt Ihr Konto geschützt. Notieren Sie Sicherungscodes an einem geschützten Ort, und bitten Sie eine Vertrauensperson um Hilfe beim Einrichten.

Sicher mit Bargeld, Karten und Dokumenten

Decken Sie die Tastatur immer mit der freien Hand ab, selbst wenn niemand hinter Ihnen steht. Lassen Sie sich nicht ablenken, brechen Sie bei Unsicherheit ab, und suchen Sie einen anderen Automaten. Speichern Sie Ihre PIN niemals im Handy unter „Notizen“ oder als Kontaktname.

Sicher mit Bargeld, Karten und Dokumenten

Verteilen Sie Geld und Karten auf mehrere, flache Fächer. Nutzen Sie Taschen mit Reißverschluss und tragen Sie sie vor dem Körper. Wechseln Sie keine großen Summen in der Öffentlichkeit. Achten Sie darauf, wer zuschaut, und begleiten Sie ältere Bekannte zu wichtigen Besorgungen.

Unterwegs sicher: Bahnhöfe, Märkte, öffentliche Orte

Vorsicht bei Karten, Zeitungen oder Flecken-Tricks. Halten Sie Taschen verschlossen, Wertsachen körpernah und achten Sie auf ungewöhnliche Nähe. Bitten Sie Personal oder andere Gäste um Hilfe, wenn jemand aufdringlich wird, und melden Sie verdächtige Situationen frühzeitig.

Sicher kommunizieren: Telefon, SMS und Messenger

Achten Sie auf Nachrichten wie „Neue Nummer, bitte schnell überweisen“. Antworten Sie nicht direkt, sondern rufen Sie die bekannte alte Nummer an. Keine Fotos von Karten oder Dokumenten senden. Bitten Sie jüngere Angehörige, neue Kontakte zuerst zu verifizieren.

Sicher kommunizieren: Telefon, SMS und Messenger

Halten Sie eine kurze Standardformulierung bereit: „Ich rufe Sie zurück.“ Beenden Sie das Gespräch, überprüfen Sie Informationen unabhängig, und besprechen Sie den Anruf mit einer Vertrauensperson. Notieren Sie Namen, Nummer und Inhalt für eine mögliche Anzeige.

Vertrauensnetzwerk aufbauen und pflegen

Legen Sie eine kleine Anrufkette fest: Wer ist erreichbar, wer ruft wen zurück, wer fährt mit zur Bank? Tauschen Sie sichere Kontaktwege aus und treffen Sie sich regelmäßig. So fühlt sich niemand allein gelassen, wenn es darauf ankommt.

Sicherheitsabsprachen mit Familie

Vereinbaren Sie ein Familienkennwort für Notfälle und Geldanfragen. Halten Sie fest, dass nie spontan überwiesen wird, ohne Rückruf über bekannte Nummern. Üben Sie den Ablauf zweimal im Jahr, wie einen freundlichen Sicherheits-TÜV.

Lernen in der Gruppe: Polizei- und Verbraucherangebote

Viele Polizeidienststellen und Verbraucherzentralen bieten kostenfreie Informationsabende an. Gehen Sie gemeinsam hin, sammeln Sie Fragen, und tauschen Sie Erfahrungen aus. Abonnieren Sie unseren Newsletter, wir informieren über Termine und neue Warnhinweise.

Notfallplan und Erholung nach einem Vorfall

Unterbrechen Sie den Kontakt, sperren Sie Karten, sichern Sie Konten, machen Sie Screenshots. Kontaktieren Sie die Polizei und Ihre Bank, informieren Sie eine Vertrauensperson. Schreiben Sie eine kurze Liste der Ereignisse, solange alles frisch in Erinnerung ist.
Globatch
Privacy Overview

This website uses cookies so that we can provide you with the best user experience possible. Cookie information is stored in your browser and performs functions such as recognising you when you return to our website and helping our team to understand which sections of the website you find most interesting and useful.